ProSiebenSat.1 richtet Organisation konsequent auf digitale Transformation aus
Unterföhring, 7. Mai 2025. ProSiebenSat.1 geht den nächsten Schritt in seiner digitalen Transformation: Nachdem der Konzern trotz einer herausfordernden konjunkturellen Lage zuletzt wichtige strategische Fortschritte erzielt hat und sich noch stärker auf das Entertainment-Geschäft fokussiert, folgt nun die Weiterentwicklung der Organisation. Ziele sind eine Verschlankung der Prozessstruktur sowie eine höhere Kosteneffizienz.
Vor diesem Hintergrund ist auch eine Reduzierung der Belegschaft um rund 430 Vollzeitstellen erforderlich. Der Stellenabbau soll sozialverträglich durch ein Freiwilligen-Programm erfolgen. Hierauf hat sich das Unternehmen in Gesprächen mit den Arbeitnehmervertreter:innen geeinigt. Im zweiten Quartal 2025 wird damit zusammenhängend eine Rückstellung für Restrukturierung in Höhe eines mittleren bis hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrags gebildet. Die Restrukturierungsaufwendungen haben keinen Einfluss auf die bereinigten Kennzahlen adjusted EBITDA und adjusted net income, werden aber das Konzernergebnis wie auch den Free Cashflow einmalig belasten.
Die Effekte der reduzierten Sach- und Personalaufwendungen werden insbesondere im zweiten Halbjahr 2025 sichtbar und belaufen sich für das Gesamtjahr voraussichtlich auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. ProSiebenSat.1 hat dies bereits im Finanzausblick für das Gesamtjahr 2025 berücksichtigt. Der vollständige Ganzjahreseffekt wird sich im Jahr 2026 realisieren und sich auf einen hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag belaufen.
Bert Habets, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media SE: "Wir haben eine klare Strategie und setzen diese konsequent um. Gleichzeitig bleibt das wirtschaftliche Umfeld für uns sehr herausfordernd. Umso wichtiger ist es, dass wir kontinuierlich unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken und unsere Kostenstruktur verbessern. Vor diesem Hintergrund ist der angekündigte Stellenabbau eine schwierige, aber notwendige Entscheidung. Um uns dem tief greifenden Strukturwandel in der Medienbranche anzupassen und wieder nachhaltig zu wachsen, müssen wir noch schneller, effizienter und digitaler werden. Mit unserer neuen Struktur und den geplanten Maßnahmen stellen wir die entscheidenden Weichen dafür."
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